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WHO Europa: 53 Länder einigen sich auf ersten gemeinsamen KI-Fahrplan fürs Gesundheitswesen

Die Mitgliedstaaten der WHO-Region Europa haben einstimmig einen KI-Fahrplan für 2026 bis 2033 beschlossen, mit vier Schwerpunkten.

Ein weißes Kreuz mit roter Herzlinie in der Mitte eines Netzes aus leuchtenden Punkten auf blauem Grund

Neben Anime verfolge ich, wie KI in unseren Alltag kommt, und kaum ein Bereich betrifft uns so direkt wie die Gesundheit. Am 29. Oktober hat die WHO Europa gemeldet, dass alle 53 Mitgliedstaaten ihrer Region einstimmig einen ersten gemeinsamen Fahrplan für KI im Gesundheitswesen angenommen haben. Beschlossen wurde er auf der 76. Tagung des Regionalkomitees.

Vier Schwerpunkte bis 2033

Der Plan gilt für 2026 bis 2033 und ruht auf vier Säulen:

  • Regulierung und strategische Führung
  • ethische, ordnungspolitische und rechtliche Rahmen
  • Daten- und Digital-Infrastruktur
  • Kapazitätsaufbau, Unterstützung bei der Umsetzung und Lernen aus der Praxis

Konkret sollen die Länder KI in ihre nationalen Gesundheitsstrategien aufnehmen, Zuständigkeiten klären und Regeln über den gesamten Lebenszyklus eines Systems schaffen. Dazu kommen Datenqualität, Interoperabilität, Cybersicherheit und die Schulung des Personals. Grundlage war eine Befragung zur KI-Bereitschaft von 2025, an der 50 der 53 Staaten teilnahmen.

Warum ich das wichtig finde

Für Deutschland, wo die elektronische Patientenakte gerade erst im Alltag ankommt, ist das kein abstraktes Papier. Ohne saubere, austauschbare Daten bringt auch das beste Modell wenig. Mir gefällt, dass der Fahrplan ausdrücklich Doppelstrukturen vermeiden und sich an bestehendem europäischen Recht ausrichten will, statt ein weiteres Regelwerk danebenzustellen.

Bindend ist der Fahrplan nicht, er ist eine gemeinsame Richtung. Spannend wird, ob die Länder in den nächsten Jahren wirklich investieren und ihr Personal schulen. Die Details stehen in der Mitteilung der WHO Europa.

Quelle: who.int

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