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Polarise startet souveräne KI-Cloud mit Rechenzentren in Deutschland

Polarise hat auf der NVIDIA GTC in Berlin seine KI-Cloud vorgestellt: Rise als Chat-Assistent, Drive als API für offene Modelle, Daten bleiben in der EU.

Leuchtende Serverschränke unter einem Netz aus verbundenen Lichtpunkten und einem Kreis aus goldenen Sternen

Wer in Deutschland mit KI arbeitet, hört die Frage ständig: Wo landen eigentlich meine Daten? Polarise will darauf eine einfache Antwort geben und hat auf der NVIDIA GTC in Berlin eine eigene, souveräne KI-Cloud vorgestellt.

Zwei Angebote

Das Paket besteht laut Unternehmen aus zwei Teilen. Polarise Rise ist ein Chat-Assistent für Firmen, der sich im Arbeitsalltag ähnlich nutzen lässt wie die bekannten Dienste aus den USA. Polarise Drive richtet sich an Entwicklerteams und bietet API-Zugriff auf Open-Weight-Modelle, also Modelle, deren Gewichte offen verfügbar sind und die man nicht bei einem einzelnen Anbieter einkaufen muss.

Eigene Infrastruktur

Spannend finde ich, dass Polarise nicht auf fremde Hyperscaler setzt, sondern auf eigene Rechenzentren in Deutschland und Norwegen, darunter ein Standort im Münchner Tucherpark. Die Daten sollen dabei in der EU bleiben. Für Unternehmen, die wegen Datenschutz oder Branchenregeln bisher gezögert haben, kann das den Unterschied machen.

Meine Einschätzung

Souveräne KI ist gerade das Schlagwort der Stunde, und viele Ankündigungen bleiben vage. Hier gibt es immerhin konkrete Produkte und konkrete Standorte. Ob Rise im Alltag mit den großen Assistenten mithalten kann, wird sich erst in der Praxis zeigen, aber mehr europäische Auswahl schadet sicher nicht.

Die Details stehen im offiziellen Newsroom von Polarise.

Quelle: polarise.eu

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