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Hamburg wird ELLIS-Standort: Fünf Einrichtungen bündeln ihre KI-Forschung
Uni Hamburg, TUHH, DESY, UKE und die Helmut-Schmidt-Universität bilden die ELLIS-Unit Hamburg. Was das europäische KI-Netzwerk für die Stadt bedeutet.

Wenn über europäische KI gesprochen wird, fallen meist Namen wie Tübingen, München oder Paris. Ab jetzt gehört auch Hamburg fest dazu: Fünf Hamburger Forschungseinrichtungen haben sich zur ELLIS-Unit Hamburg zusammengeschlossen und wurden am 29. Oktober in das europäische Netzwerk aufgenommen.
Wer mitmacht
Dabei sind die Universität Hamburg, die Technische Universität Hamburg, das Forschungszentrum DESY, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und die Helmut-Schmidt-Universität. ELLIS steht für „European Laboratory for Learning and Intelligent Systems“. Das Netzwerk wurde 2018 gegründet und fördert vor allem Grundlagenforschung zum maschinellen Lernen. Mit Hamburg und weiteren neuen Standorten wie Innsbruck, Irland und Norwegen wächst es auf 49 Units.
Woran geforscht wird
Die Hamburger Unit deckt fünf Felder ab: Grundlagen des maschinellen Lernens, kognitive und cyberphysische Systeme, Klimaforschung, Physik und Biomedizin. Die Leitung übernehmen Nihat Ay von der TUHH und Stefano Panzeri vom UKE, insgesamt gehören 13 Forschende aus den fünf Häusern zum Kernteam. Laut Pressemitteilung bekommen vor allem Promovierende und Postdocs leichteren Zugang zu Austauschprogrammen und Kooperationen in ganz Europa.
Warum ich das spannend finde
Hamburg hat eine eigene Mischung zu bieten. Bei DESY fallen riesige Datenmengen aus Beschleunigerexperimenten an, das UKE bringt Hirnforschung und Medizin mit, und an der Uni wird KI schon in der Klimaforschung eingesetzt. Gerade diese Breite könnte die Unit interessant machen. Mir gefällt außerdem, dass die Forschung nicht im Labor bleiben soll: Das ligeti zentrum und die Körber-Stiftung planen eine Vortragsreihe und künstlerische Formate rund um maschinelles Lernen. Wer in Norddeutschland wohnt, kann also bald vielleicht ganz direkt mitreden.
Die vollständige Meldung gibt es im Newsroom der Universität Hamburg.
Quelle: uni-hamburg.de